Der Huaba Wast (Sebastian Huber) liebt Musik. Es spielt Schlagzeug.

Eigentlich würde er gern Schlagzeug in einer Punk-Band spielen, aber das geht nicht. Aus 2 Gründen:
Es gibt weit und breit keine Punk-Band, in die er einsteigen könnte
und Punk-Musik ist in Transvesting nicht gefragt.

Gefragt ist Volksmusik, und zwar solche, die von den Urlaubsgästen nicht als tümlich-dümmlich eingeschätzt wird, aber trotzdem urig und simpel ist. Und er hat einen großen Bruder, der diese Musik auf der Ziach (Ziehharmonika) spielen kann.

Also bleibt Wast nichts anderes übrig, als mit seinem Bruder diese Musik zu machen. Zu dem Zweck hat er sich als Bastel-Wastl betätigt und sich eine Teufelsgeige gebaut. Diese besteht aus einem längerem Stab, an den er ein kleines Becken und andere Schlaggeräte montiert hat. Und weil es besonders lustig sein soll, hat es dieses Schlaggerät auch noch mit einem Plüschtier versehen. Mit diesem Gerät scheppert er im Rhythmus zur Musik seines Bruders, indem es auf den Boden klopft und mit einem Stück Holz bearbeitet. Und da ihm diese Musik aus tiefsten Herzen zuwider ist, macht er dabei ein entsprechend gelangweiltes Gesicht.

Zur Musik, die Wast für Feriengäste macht, gehört das entsprechende Outfit. So wie die Musik, sind dem Wast aber auch Lederhosen zutiefst unangenehm. Und weil der Wast immer noch hofft, doch noch auf Punk umsteigen zu können, konnte er sich immer noch nicht entscheiden, seine Lederhose, aus der er längst herausgewachsen ist, durch eine neue, größere zu ersetzen.

Und so quält sich der Wast mit seinem Bruder mit völlig gelangweiltem Gesicht von Auftritt zu Auftritt. Die Gäste jedoch amüsieren sich köstlich. Den einen gefällt die Musik, die anderen sind von Wastels Gesichtsausdruck fasziniert. Und wenn einer von ihnen einen Fotoapparat zückt, kann es sogar sein, dass ihn Wastl angrinst:

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