Wenn Bürger in Transvesting auf den Gehwegen Haken schlagen, dann muss die Ursache dafür nicht nur im übermäßigen Alkoholgenuss zu suchen sein, dann kann es daran liegen, dass Hundehalter ihre Lieblinge ausführen und deren Hinterlassenschaften ausgewichen werden muss. Besonders am Ortsrand kanalisieren sich die Spuren der Hundehalter auf dem Weg in die Wiesen und Felder. Manchmal kehrt das Gespann schon vor Erreichen des unbebauten Gebiets um, weil sich der Hund schon vorher erleichtert hat. Trotzdem gibt es wiederholt Klagen der Landwirte, dass Kühe das Gras nicht mehr fressen, weil es von den Hunden voll geschissen ist.

Aber auch mit den Passanten gibt es Probleme, wie folgende Dialoge belegen:

Hundehalter: Der will ja nur spielen.
Hundehasser: Können Sie bitte ihrem Hund erklären, dass ich aber nicht mit ihm spielen will?

Hundehalter: Der macht nichts.
Hundehasser: Was heißt da "nichts"? Er beschnüffelt mich, er springt mich an, er nervt mich, er scheißt mir vors Haus. Soll das "nichts" sein. Sie haben doch keine Ahnung, nicht einmal vom "nichts".

Hundehalter: Das hat er noch nie gemacht.
Hundehasser: Wie oft haben Sie diesen Satz schon gesagt?

Hundehalter: Zu einer artgerechten Haltung gehört, dass der Hund frei laufen kann.
Hundehasser: Wen seinen Hund artgerecht halten will ohne Mitbürger zu belästigen, muss sich 3 Hektar Land kaufen.
Hundehalter: Wer soll sich das leisten können?
Hundehasser: Wer sich einen Hund leisten will.