Bürgermeister Hirsch entdeckte überraschenderweise im Internet Transvesting. Daraufhin missbrauchte er die Gemeinderatssitzung, um den Autor dieser Web-Site persönlich anzugreifen. Er geiferte speziell über die nach ihm benannte Seite. Er bezichtigte Teschtirp der globalen Lüge, indem er behauptete, das stimme alles (wohlgemerkt: A L L E S ) nicht und drohte mit rechtlichen Schritten. Er las einige Passagen vor ("Hirsch und Spielplatz", "Hirsch und Sonnenkollektoren" und die Zusammenfassung) widerlegte aber nicht dem Kern der Aussagen. Er widersprach nicht, dass er im Zusammenhang mit Solaranlagen vom Spleen Einzelner gesprochen habe, er widerspracht nicht, dass dem örtlichen Kaminkehrer kurz nach seinem Engagement für den Spielplatz der Auftrag gekündigt wurde (es wurde nur von einem temporärem Zusammenhang geschrieben, wenn Herr Hirsch einen kausalen Zusammenhang herausliest, dann entspricht es seiner Denkart). Besonders erregte er sich über die Formulierung "Kleingeist von Transvesting "

Teschtirp meint: Von den zehn aufgeführten Punkten sind acht verbürgt, zwei wurden uns zugetragen. Eine deutlich gemachte Meinung unterliegt ohnehin nicht der Beurteilung auf Richtigkeit. Eine derartige globale Leugnung von Tatsachen kenne ich bisher nur von verhaltensgestörten Zehnjährigen. Wenn Bgm. Hirsch behauptet, das würde Alles nicht stimmen, dann ist nur anzunehmen, dass sich Herr Hirsch an keine der gemachten Aussagen erinnert, das heißt, er hat nicht nur den geistigen Horizont eines Bierdeckels sondern auch das Langzeitgedächtnis einer Eintagsfliege.KGP Bedenklich ist ebenso, dass die CSU-Gemeinderatskollegen Herrn Hirsch rückhaltlos zustimmten, der Eine oder Andere müsste sich doch an das eine oder andere Zitat erinnern können. Sollte es sich hier um einen kollektiven Gedächtnisschwund handeln? Zumindest haben sie dich damit den diesjährigen KGP verdient.

Ich kann zwar verstehen, dass Herr Hirsch nicht begeistert ist, wenn sein geistiger Horizont angezweifelt wird, wer aber in seiner Position derartig populistische und markige Sprüche absondert, muss sich gefallen lassen, dass die Sprüche auf ihr Niveau untersucht werden. Und das Ergebnis dieser Untersuchung lasse ich mir auch von einem Bürgermeister nicht vorschreiben, auch wenn er es vielleicht in seinem Größenwahn für Majestätsbeleidigung oder gar Blasphemie halten könnte.

Aktueller Nachtrag:

Bürgermeister Hirsch weigert sich, seinen verbalen Angriff auf die SPD in der letzten Gemeinderatsitzung ins Protokoll aufzunehmen, weil er "das nicht müsse".
Teschtirp meint: Einem Bürgermeister würde es gut anstehen, wenn er auf die Unverschämtheiten, die er nicht protokolliert haben will, verzichten würde.
Und nun besteht wieder die Gefahr, dass er in ein paar Monaten behauptet, das stimme alles nicht und dass er mit rechtlichen Schritten droht.

Und was die Konsequenzen der Androhung rechtlicher Schritte betrifft, die lassen immer noch auf sich warten.
Teschtirp meint: Sicher nicht, weil Herrn Hirsch ein übersteigertes Harmoniebedürfnis zu eigen wäre. Das heißt, Herr Hirsch hat mit seiner Drohung wieder mal auf Einschüchterungsmethoden gesetzt, wie man sie von populistischen Demagogen zur Genüge kennt, nach dem Motto "de wern ma aa no katholisch macha".

Herr Hirsch bezichtigt die SPD der Lüge, indem er behauptet das stimme alles nicht. Andererseits sagte Herr Hirsch, der Vertrag mit dem Kaminkehrer wurde aufgelöst, weil das regelmäßige Kehren der Öfen nicht nötig sei. Der Auftrag ist aber inzwischen anderweitig vergeben.
Teschtirp meint: Über die Glaubwürdigkeit des Herrn Hirsch mag sich jeder sein eigenes Bild machen.

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