In unregelmäßigen Abständen wird in Transvesting für die Förderung der bodenständigen Kultur der Klein-Geist-Preis (KGP) vergeben. Soweit die Preisträger dem Betreiber der Internet-Seite bekannt sind, sollen sie hier eine entsprechende Würdigung erfahren.

2013
Fritz Reul ist der irrigen Meinung dass auf den gemeindlichen Plakatwänden der CSU die linken Plätze gehören und entfernt deshalb fremde Plakate. Dafür gebührt ihm der Klein-Geist-Preis 2013.

2012
Für seitenweise Hasspredigten gegen Atheisten, Grüne, die humanistische Union und auch gegen diesen internetauftritt wurde nach langer Pause 2012 der Preis wieder vergeben. Der Gewinner ist Schnitzlheimer.

2007
Prinz Preiswitz erhält wegen der Verwendung des Glaubens zu Werbezwecken den Kleingeistpreis 2007.

2006
Egon Sattler zeigt immer mehr, dass er von der Bauernschläue seines Vorgängers gelernt hat, besonders dann wenn er im Gemeinderat unangenehme Themen behandeln muss. Diese lässt er in der nicht öffentlichen Sitzungen behandeln. Dafür wird ihm der Kleingeistpreis 2006 verliehen.

2005
Für die Verbreitung des Glaubens, dass es sich bei der Gravitation um etwas Ähnliches wie Magnetismus handle, wird der Kleingeistpreis in diesem Jahr an den Pfarrgemeinderat verliehen.

2004
Stellvertretend für alle, die ihre Meinung als Gottes Wille verkaufen, wird der Kleingeistpreis in diesem Jahr an Pfarrer Schuderer verliehen.

2003
Der Faller Sixtus sagte im Lauf einer öffentlichen Gemeinderatssitzung: "Wos solln des Ganze? Warum kenna mia de Berghammma ned recht gem? Mia ham uns doch friaras aa ned an solchdane Vorschriftn ghoidn." Immerhin ist es erstaunlich, auch bei klerikalkonservativen Transvestingern einen Anflug von Anarchismus ausmachen zu können. Trotzdem wird der Faller Sixtus dafür mit dem diesjährigen KGP belohnt.

2002
CSU-Landtagsabgeordneter Josef Spanner ist der Meinung, dass die Ausscheidung von Frauen, die die Pille nehmen, Fische unfruchtbar machen, befürwortet aber gleichzeitig die landwirtschaftliche Nutzung von Klärschlamm.

2001
Der KGP geht in diesem Jahr an die Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, die sich trotz SPD-Mitgliedschaft weigert, bei den Gemeinderatswahlen für die SPD zu kandidieren. Sie hat nämlich Angst vor Repressionen und leistet dadurch der schwarzen Rathausmehrheit Vorschub, die durch unangenehme "Zufälligkeiten" versuchen, den politischen Gegner mundtot zu machen.

2000
Die CSU-Gemeinderäte nicken zustimmend, als Bgm. Hirsch Teschtirps Frau anpfeift und behauptet, das stimme alles nicht, was auf diesen Internetseiten zu lesen sei. Der diesjährige KGP an die CSU-Fraktion für ihren kollektiven Gedächtnisschwund.

1999
In diesem Jahr verleiht sich Bürgermeister Hirsch für unzählige markante Bemerkungen, deren interessantesten auf der betreffenden Seite zusammengestellt sind, selbst den KGP. Auf Grund der besonderen Wirkung seiner Zitate auf den geistigen Horizont der Bevölkerung wurde der KGP um die Bezeichnung "am Bande" ergänzt.

1998
Der Wirt der Kleinkunstbühne Niederfichten lädt den Teschtirp mit seinem Kabarettprogramm wieder aus, weil er vor Repressionen Angst hat. Der KGP an den Niedereichner Wirt für das Erkennen der Zeichen der Zeit.

1997
Die Volkshochschule sagt einem umweltbewussten Biologen zu, unter seiner Leitung eine Arbeitsgruppe "Agenda 21" einzurichten. Nachdem in der Tageszeitung zu lesen ist, dass die SPD an einer Arbeitsgruppe über die Agenda 21 interessiert ist, wird die Zusage zurückgezogen. Der Klein-Geist-Preis geht für vorauseilenden Gehorsam an die Leitung der Volkshochschule.

1996
Der Transvestinger Pfarrer gratuliert Bürgermeister Hirsch in überschwänglicher Form. Die ganze Rede ist hier nachzulesen. Der KPG an Pfarrer Lehner für die strikte Trennung von Kirche und Politik.

1995
Obwohl der Gemeinderat beschließt, die Bürger im Gemeindeblatt über das Volksbegehren "Mehr Demokratie" neutral zu informieren, kommentiert Bgm. Hirsch eben dort den Gesetzesantrag, und schreibt, dass der Entwurf nicht demokratisch genannt werden könne. Als logische Konsequenz bleibt am Freitag Nachmittag zur offiziellen Eintragungszeit das Rathaus geschlossen. Eintragungswillige Bürger müssen unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Der KGP geht in diesem Jahr an die Gemeindeverwaltung für ihre Bauernschläue.

1994
Der Transvestinger Pfarrer ist der Meinung, dass man "ois dabetn ko". Teschtirp weist drauf hin, dass die Qualität weltlicher Machthaber unerheblich sei, wenn man Alles durch Beten erreichen könne, und dass man in diesem Fall den letzten Dödel zum Bürgermeister wählen könne. Der KGP an die Transvestinger Wähler für ihr konsequentes Wahlverhalten.

1993
Die Irre Bäuerin vertrat die Meinung, dass die Bauern gezwungen seinen, den Auswärtigen ihren Grund für billiges Geld zu verkaufen. Und deshalb sei es ihr gutes Recht, mit mehreren Tonnen schweren Güllefässern durch Erschließungsstraßen fahren, die auf 1,5t beschränkt seien. Für das Ignorieren der Regelung "Baugrund für Einheimische" der KGP für die Irre Bäuerin.

1990
CSU-Ortsvorsitzender Mümmelmann wird beobachtet, wie er oppositionelle Wahlplakate herunterreißt. Obwohl er den Vorgang nicht bestreitet, fungiert er bei der nächsten Wahl als Wahlleiter. Der KGP belohnt das unbeirrbare Verfolgen politischer Ziele des Herrn Mümmelmann.

1989
Die schöne Kathi sagte dem Teschtirp im Wahlkampf den bemerkenswerten Satz: "Sie hätten sich vorher informieren müssen, welches politische Klima in Transvesting herrscht, und wenn Ihnen das nicht passt, hätten Sie nicht herziehen dürfen." Für das ausgeprägte Demokratieverständnis den KGP für die schöne Kathi.

1988
Herrn Roll von der Transvestinger Gemeindeverwaltung wird der KGP verliehen für eine wahrlich weitsichtige Auskunft, die er einem Bürger gab, der sich darüber beschwerte, dass im angrenzenden Lagerplatz der Baufirma Helmer ständig Plastikmüll verbrannt werde. Er wies nämlich den Beschwerdeführer darauf hin, dass das Baugeschäft schon länger im Ort ansässig sei.

Der Broadmoa Gust, der sich so um die Verbreitung des Kleingeistes in Transvesting bemüht, wartet immer noch vergeblich auf den KGP. Wahrscheinlich wurde er von Bgm. Hirsch als Fake (Fälschung) entlarvt.

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